Kontaktstelle

Die Kontaktstelle ist in erster Linie Anlaufpunkt für Selbsthilfegruppen und an Selbsthilfe interessierte Bürger aus Dessau und Umgebung.

Wir vermitteln den Kontakt zu bestehenden Gruppen und helfen bei der Neugründung von Selbsthilfegruppen.

Unser Büro wird von Bürgern mit sozialen, gesundheitlichen und angrenzenden Problemen aber auch allgemein als Informationsquelle über Hilfsangebote genutzt. Unsere Telefonnummer wird nicht selten bei eigentlichem Bedarf von telefonischer Seelsorge gewählt.

Auch wenn wir in einigen Fällen kein direktes Hilfsangebot haben, bemühen wir uns bei jeder Anfrage, den Bürgern bei seinem Problem zu helfen. Im Unterschied zu Beratungsstellen, die auf einen fachlichen Schwerpunkt konzentriert arbeiten (z.B. Drogen, Aidsberatung), leistet die Kontaktstelle fachübergreifende Arbeit.
Fachübergreifend bedeutet, dass die Beratung in Selbsthilfefragen in verschiedenen Bereichen geleistet wird.

Die Kontaktstelle steht in einem kooperativen Verhältnis zu fachlichen Beratungsstellen. Sie ist zentraler Bestandteil einer Infrastruktur, die gesundheitliche und soziale Selbsthilfe unterstützt und oft sogar erst möglich macht.

Die Kontaktstelle koordiniert die Arbeit mit dem Landesamt, den Krankenkassen, dem Behindertenverband, dem Seniorenbeauftragten, dem Gleichstellungsbeauftragten und der Kommune (Sozialamt).

Zur Zeit betreut unsere Kontaktstelle ca. 74 Selbsthilfegruppen.

Wer Hilfe in den Selbsthilfegruppen sucht oder eine neue Selbsthilfegruppe gründen möchte kann sich an uns wenden.
Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Webseite Kontaktstelle

Adresse : Schloßplatz 3
06844 Dessau-Roßlau
Ansprechpartner : Frau Bachmann
Telefon : 0340 213200
e-Mail : kontaktstelle@asg-dessau.com
Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag : 8:00 – 15:30
Freitag : 8:00 – 12:00
sowie nach Vereinbarung

Zielgruppe:

Menschen mit Psychose Erfahrungen
Betroffene mit

o Psychosen des schizophrenen Formenkreises

o affektiven Psychosen

o schizo-affektiven Psychose

o Angehörige von Betroffenen

o Angeörige außerhalb der engeren Primär- oder Sekundärfamilie

Ziele des Projekts:
o Entstehung einer Selbsthilfegruppe

o Betroffenen und Angehörigen eine Plattform zum Austausch bieten

Durchführung des Projekts:

Das Projekt Café Sonderbar ist geplant als ein niedrigschwelliges Angebot in Form eines offenen Treffs für die o. g. Zielgruppen.

Der offene Treff soll einmal pro Woche stattfinden, um den Betroffenen/Angehörigen die Möglichkeit zu geben, sich zwanglos zusammenzufinden und auszutauschen.

Die Krankheitsbilder der beschriebenen Zielgruppen sind oftmals durch die Vermeidung sozialer Kontakte und Beziehungen geprägt, so dass der offene Treff dazu beitragen kann, erste Schritte aus der Isolation zu ermöglichen.

Das Café Sonderbar soll zeitweise durch eine Psychotherapeutin begleitet werden, um bei eventuellen Krisensituationen helfen zu können.

Des Weiteren wird ein ehrenamtlicher Mitarbeiter mit den Betroffenen/Angehörigen z.B. Gesellschaftsspiele spielen,

um Schwellenängste abzubauen und durch die gemeinsame Interaktion mit Anderen ins Gespräch zu kommen.

Dem Betroffenen/Angehörigen soll auch die Möglichkeit gegeben werden, selbst mitzugestalten und eigene Ideen einzubringen, damit für sie das Café Sonderbar eine feste Größe in ihren Planungen wird.

Um eine warmherzige Atmosphäre und Willkommenskultur im Café Sonderbar zu schaffen, werden natürlich Getränke und Knabbereien angeboten.

Für das Café Sonderbar werden Räumlichkeiten im Integrationshaus Die Brücke angemietet.